Nur zwei Tage nach dem Heimspiel gegen Gran Canaria muss Meister Real Madrid erneut in der EuroLeague ran. Diesmal auswärts in Piräus. Olympiacos kehrt von einem erfolgreichen Trip nach München zurück und will den Schwung gegen die ungeschlagenen Madrilenen mitnehmen. Beide Teams haben nur zwei Tage Ruhe. Wer erholt sich besser?   Real Madrid siegt munter weiter, ist nun bei einer Bilanz von 8-0 und gewann am Dienstag zuhause mit 89:76 gegen Gran Canaria. Olympiacos konnte sich einen späten 72:62-Erfolg bei den Bayern ergattern. Nun steht dieses klassische EuroLeague-Duell in Piräus an. Können die Hausherren mit nur zwei Tagen Ruhe genug Energie rausholen, um dem Meister die erste Niederlage zuzufügen?  

Real: Keine königliche Konkurrenz

Nach dem ersten Viertel am Dienstagabend gegen Gran Canaria sah es so aus, als hätte ein Gegner ein Mittel gegen Madrid gefunden. Die Gäste trafen wie verrückt aus der Distanz und gewannen die ersten zehn Minuten mit +6. Dann drehte Madrid im zweiten Abschnitt auf, machte 25 Punkte und ließ dem Ligakonkurrenten keine Chance mehr. Real Madrid Euroleague Madrids Defense war vor allem gegen die Erste Fünf Gran Canarias effektiv. Und auch ein Ausfall von Spielmacher Sergio Llull machte den Königlichen nichts aus. Zu tief besetzt ist der Kader in dieser Saison. Was die Frage aufwirft, ob überhaupt jemand Real stoppen kann. Oder ist es so, wie letztes Jahr? Mit +16 gewinnen die Spanier ihr Spiele im Schnitt, erzielen dabei knapp 92 Punkte und kontrollieren jeden Bereich des Spiels. Und sollte tatsächlich mal jemand ausfallen, wie Llull am Dienstag, dann springt ein anderer Akteur ein. Klemen Prepelic war es gegen Gran Canaria mit 13 Punkten.  

Olympiacos: Den Schwung mitnehmen

Darauf wird Star-Coach David Blatt besonders achten, wenn er an der Gepäckausgabe nach dem Flug München - Piräus steht. Hat jemand den Schwung eingepackt? Denn der fehlt den Griechen in diesem Jahr noch in der Königsklasse. David Blatt Olympiacos Piräus Auch gegen die Bayern war’s kein einfaches Unterfangen. Erst im letzten Abschnitt und dank Ex-Bamberger Janis Strelnieks, konnte sich Olympiacos absetzen und gewinnen. Die Bilanz von 4-4 soll nun ein Sprungbrett sein, weiter nach oben zu kommen. Allerdings hat die Mannschaft gezeigt, dass sie da noch nicht ist. München erwischte einen miserablen Tag aus der Distanz. Ohne das hätte die Mannen aus Piräus das Spiel vielleicht verloren. Aufmunternd ist die Verteilung der Scoring-Last gegen München. Fünf Akteure punkteten zweistellig, was zu hoffen lässt, dass dies mit zurück nach Hause gerettet werden kann. Real Madrid ist der Außenseiter auf den Sieg bei einer Quote von . Kein deutlicher, was das Handicap von +1,5 unterstreicht. Piräus erhält eine Quote von für den Sieg zuhause, wo sie 1-2 stehen. Die Madrilenen werden die kurze Pause zwischen den Spielen besser verkraften, als Piräus, die lange für den Sieg in München kämpfen mussten. Piräus’ Zach LeDay spielte knapp 28, Janis Timma 30 Minuten. Bei Madrid musste niemand mehr als 26 Minuten auf dem Parkett spielen. Tiefe und Ausgeglichenheit ist der große Faktor in diesem Spiel. Real Madrid besitzt mehr Waffen und ein breiteres Spiel in der Offensive. Die Defense kann immer anziehen, wenn es nötig ist und den Gegner stoppen. Im Vergleich erzielt der Gast knapp 14 Punkte mehr pro Spiel, als Olympiacos. Zwar verteidigen die auch gut (77.8 Pts. für den Gegner), gegen die Monstars aus Madrid wird’s allerdings schwer. Ich tippe auf Sieg Real Madrid bei einer Quote von . Das „Under“ bei 160,5 erscheint mir ebenfalls sinnvoll.  
Quoten unterliegen Änderungen.

An der Diskussion teilnehmen