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ALBA Berlin spielt wieder in der Königsklasse. Nach einem Auftaktsieg hat der Vizemeister alle weiteren Partien verloren. Olimpia Milano hingegen hat eine Siegesserie hingelegt und will in Berlin nachlegen. Nach vier Spieltagen gehen die Richtungen der beiden Teams auseinander. Berlin benötigt einen Erfolg, um nicht zu früh nach hinten zu fallen.

ALBA Berlin ist zurück in der EuroLeague. Mit dem Vizemeister hat die BBL nun zwei Vertreter in der besten europäischen Liga. Die Umstellung für die Albatrosse ist erwartet groß. Nach Jahren in anderen Wettbewerben hat ALBA einige Schwierigkeiten. Vor allem die Defensive funktioniert nicht.

ALBA Berlin: Die neue Realität

Während in der Bundesliga nach vier Spielen alles nach Plan läuft (4-0), sieht Berlin in der EuroLeague anderen, neuen Realität ins Gesicht. Nach dem fulminanten 85:65-Auftakt gegen St. Petersburg hat ALBA knapp bei Efes und anschließend deutlich gegen den FC Barcelona und ZSKA Moskau verloren.

Die Namen verraten schon, dass Chef-Brocken auf den Rückkehrer warteten. Niederlagen gegen Barca und ZSKA sind keine Überraschung. Trotzdem wird die Defense Trainerfuchs Aito schlaflose Nächte bereiten. Nach vier Partien lässt sein Team die mit Abstand meisten Punkte in der EuroLeague zu (98.00). Aufgrund der hohen Pace der Berliner gibt es in jedem Spiel viele Possessions – Alltag für ALBA, wenn die Gegner nicht ein True Shooting von 50.64 scheint die Neuverpflichtungen integriert zu haben. Die Quoten steigen von Spiel zu Spiel, die Defense zieht unter Messina wieder an und erlaubt ein TS von 46.14. Bad News für ALBA: Gegen Mailand treffen die Gegner nur im Schnitt 5.25 Mal aus der Distanz bei einer horrenden Quote von unter 27. Small Sample Size, aber durchaus ein Aspekt, der den Mailändern Auftrieb gibt, die derzeit nur 77,75 Punkte erlauben.

Irgendwie Must-win

Es ist noch zu früh, um bei ALBA die Alarmglocke zu läuten. Vor allem in Hinblick auf den Spielplan und die Gegner, die die Berliner schon hatten. Die Defense ist hingegen ein Problem. ALBA erlaubt zu viele Punkte. Mailand macht im Schnitt zwar rund sieben weniger als die Berliner, die Quote von 42 aus der Distant ist aber ein böser Vorbote. ALBA ist in eigener Halle Außenseiter auf den Sieg bei einer Quote von . Mailand erhält eine Quote von auf den Erfolg. Das Handicap für die Albatrosse liegt bei +4.5 . ALBA trifft aus dem Zweierbereich derzeit nur 44 – zweitschlechtester Wert der EuroLeague. Was aufmuntert, Mailand lässt die meisten Versuche aus der Mittel- und Nahdistanz zu. Die Berliner könnten diesen Umstand für sich nutzen und das Brett attackieren. Bisher zogen sie ausreichend viele Freiwürfe. Der Dreier muss bei den Berlinern konstant fallen und die Defense muss Mailand vor allem von außen stoppen. Luis Scola ist ein absoluter Garant in der Zone, der es den Albatrossen schwer machen wird. Genauso wie Spielmacher Rodriguez, der Top-Scorer der Italiener. Ich tippe auf einen Sieg von Mailand. Das +4.5 für ALBA ist aber verlockend. Ich glaube nicht, dass die Berliner einen Blowout kassieren.

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