Deutschland ist nach der herben Niederlage gegen die Dominikanische Republik ausgeschieden. Im Spiel gegen Jordanien geht es nur noch um einen versöhnlichen WM-Abschied. Für Jordanien gibt es ebenfalls keine Chance auf’s Weiterkommen. Das Team verlor gegen Frankreich hoch und möchte zumindest einen Sieg holen. Bundestrainer Henrik Rödl wird im letzten Gruppenspiel viele Reservisten spielen lassen.

Nach dem frühen Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft bei der WM 2019 in China bleibt der DBB-Auswahl nun noch ein Gruppenspiel gegen Jordanien. Der Schock sitzt tief, fast jeder hatte mit einem Weiterkommen gerechnet. Sportlich kann die schlechte Vorstellung gegen die Dominikanische Republik nicht erklärt werden. Wetttechnisch bietet das letzte deutsche Gruppenspiel hingegen einige interessante Optionen.

Das frühe, überraschende Aus

Deutschland ist als Mit-Favorit auf den Gruppensieg in diese WM gestartet. Der Kader war auf dem Papier so stark wie nie zuvor. Etliche NBA-Spieler, dazu ein gewachsener Kern – die DBB-Auswahl malte sich Chancen auf ein langes Turnier aus.

Mit der 68:70-Niederlage gegen die Dom. Republik ist dieser Traum vorbei, bevor er richtig anfangen konnte. Zwei Niederlagen in zwei Spielen bedeutet das Aus. Was bleibt ist ein weiteres Gruppenspiel, sowie die Platzierungsspiele gegen die anderen Länder, die ebenfalls an der ersten Hürde gescheitert sind. Die schwache Leistung ist schwer zu erklären. Defensiv wie offensiv konnte das Team nie einen Rhythmus entwickeln. Im letzten Gruppenspiel wird der Bundestrainer nun viel rotieren und seine Bankspieler spielen lassen. Ein Sieg ist aber trotzdem gewollt und nötig. Niemand möchte sich ohne einen Erfolg aus China verabschieden.

Widerspenstig und mit Herz

Auch wenn Jordaniens Niederlage im zweiten Spiel gegen Frankreich deutlich ausfiel (64:103), so präsentierte sich die Mannschaft bei der WM dennoch gut. Jordanien zeigte Herz und Kampf, was auch im dritten Spiel der Gruppe G zu erwarten sein wird.

Diese Parameter machten es Deutschland auch gegen die Dom. Republik schwer. Während die DBB-Auswahl mit der Enttäuschung umgehen und zumindest einen Sieg landen muss, können die Jordanier frei aufspielen. Gut aus der Distanz, dazu mit Ahmad Al Dwairi einen Brecher unter dem Korb, der es Deutschland schwer machen könnte.

DBB-Auswahl wieder Favorit, wieder ...?

An dieser Stelle wurde am Wochenanfang überlegt, wie hoch der deutsche Sieg gegen die Dominikanische Republik ausfallen würde, nicht, ob er überhaupt eintritt. 48 Stunden später ist alles auf den Kopf gestellt.
Deutschland konnte das Handicap nicht schlagen, genauso wenig wie die Halbzeitwette. Allein das „Under“ bei den Punkten trat ein. Was auch in diesem Spiel ziehen könnte. Deutschland will es beweisen und wird alles geben (müssen), um zumindest einen Gruppensieg zu holen. Dazu werden beide Trainer vielen Spielern Spielzeit einräumen. Das „Under“ bei 153.5 ist quotiert mit . Deutschlands Handicap für diese Partie liegt bei -18.5 . Niemand weiß, ob das Potenzial diesmal abrufbar ist und die DBB-Auswahl tatsächlich hoch gewinnt. Dann lieber erneut die Halbzeitwette ins Auge fassen (-9.5, ). Dazu gehe ich mit einem deutschen Sieg mit 11-15 Punkten Vorsprung sowie dem „Under“ bei deutschen Punkten (86.5, Quote ).
Quoten unterliegen Änderungen.

An der Diskussion teilnehmen