Die deutsche Nationalmannschaft ist mit einer Niederlage in die WM 2019 gestartet. Der Gruppensieg scheint dahin. Nun geht es ums Weiterkommen. Die Dominikanische Republik hatte beim Erfolg gegen Jordanien große Mühe und zeigte Defizite. Das Potenzial der DBB-Auswahl blitzte nach einem horrenden Start durch. Ein Sieg ist nun Pflicht.

Über sieben Minuten dauerte es, bis Deutschland im Auftaktspiel die ersten Punkte markierte. Der Beginn in diese WM, in das Spiel gegen Frankreich, war nervös und lethargisch. Es war das vermeintliche Spiel um den Gruppensieg. Frankreich und Deutschland sind gegenüber der Dom. Republik und Jordanien in der Gruppe G favorisiert. Die Zentralamerikaner gewannen gegen Jordanien knapp mit 80:76. Für die DBB-Auswahl ist ein Sieg nun Pflicht.

Schlechter Start, starkes Ende

Nerven, Unkonzentriertheit oder die französische Defense – viele Ursachen können dazu geführt haben, dass die deutsche Mannschaft kraftlos in diese WM gestartet ist. Das Team von Bundestrainer Henrik Rödl lag schon 14:0 zurück, bevor Maodo Lo, von der Bank kommend, die ersten deutschen Punkte erzielte. Dass es am Ende noch ein ganz knappes Spiel wurde, die DDB-Jungs sogar Chancen auf den Sieg hatten zeigt, welches Potenzial in der Mannschaft steckt.

Rödl reagierte nach dem horrenden Beginn schnell und erhielt vor allem von Center Jo Voigtmann viel Output. Der Big-Man von ZSKA Moskau erzielte 25 Punkte, traf fünf Dreier und verteilte den Ball gewohnt stark als spielender Center. Deutschland gewann die zweite Halbzeit mit +13, verlor am Ende aber 74:78. Vor allem von außen und beim Offensiv-Rebound konnten die Deutschen glänzen.

Ein knapper Sieg

Die Dominikanische Republik machte es in der Crunch-Time gegen Jordanien besser. Der Favorit kontrollierte früh die Partie und führte unentwegt. Bis Jordanien im vierten Viertel zurückschlug und sogar einmal in Führung ging.

Passieren konnte das aufgrund der Längenvorteile. Center Ahmad Al Dwairi dominierte die Dom. Republik unter den Körben und schenkte 34 Punkte ein. Das konterten die Insulaner mit einer exzellenten Ausbeute aus der Distanz (11-von-26). Henrik Rödl wird allerdings einiges an aussagekräftigem Material zur Verfügung stehen. Die Dom. Republik ist kleiner und hatte vor allem unter den Körben kein Gegenmittel gegen den bulligen Al Dwairi. Zudem zogen sie nur elf Freiwürfe und verließen sich auf den Distanzwurf. Jordan Al-Dasuqi hatte mit einem offenen Dreier sogar die Chance auf die Verlängerung. Am Ende gewann die Dominikanische Republik knapp mit 80:76.

Ein Sieg, wie hoch?

Die Sieg-Quote für die deutsche Mannschaft ist bei 1.036 nicht beachtenswert. So stark ist die DBB-Auswahl gegen die Dom. Republik favorisiert. Das Handicap liegt bei -18.5 . Deutschland wird vor allem nach dem Auftaktspiel wie die Feuerwehr loslegen wollen. Nicht noch mal einen schwachen Start. Tempo, Athletik und den Körben und Shooting wird das Rezept für einen deutschen Sieg sein. Wie hoch, das ist die eigentliche Frage. Denn dass Dennis Schröder & Co. den Korb und die Schwächen des Gegners attackieren werden, ist sicher. Das Handicap zur Halbzeit liegt bei -9.5 für Team Rödl. Auf diese Wette springe ich. Genauso wie auf das „Under“ bei 158.5 Punkten . Deutschland wird zu Punkten kommen und könnte die Dom. Republik auf ca. 65 bis 70 halten. Dann müsste die DBB-Auswahl schon 90 Punkte machen. Rödl könnte seinen Bankspielern bei einer sicheren Führung mehr Spielzeit geben. Darum das „Under“, wie auch bei den Punkten der Deutschen Mannschaft 88.5, Quote .

Quoten unterliegen Änderungen.

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