Die Philadelphia 76ers schauen nach oben. Als viertplatzierter im Osten möchten die Sixers vor dem All Star Wochenende Boden gut machen auf Toronto. Die Raptors sehnen sich nach der Pause. Toronto gewann nur sechs der letzten zehn Spiele und humpelt in den Februar. Beide Teams könnten sich in den Playoffs wiedertreffen und spielten bereits drei Mal gegeneinander.   Philadelphia und Toronto sind Favoriten im Osten und trafen in dieser Saison schon drei Mal aufeinander. Die ersten beiden Spiele gewannen die Raptors zuhause, in Spiel drei schlugen die Sixers auf eigenem Parkett zurück. Der Abstand zwischen beiden ist nicht groß und mit dem vierten und finalen Spiel in Philly wollen die 76ers an die jüngsten Leistungen anknüpfen. Und an Toronto heranrobben.  

Philadelphia 76ers: Drei Spieler zu kurz

Seit dem Trade für Superstar Jimmy Butler fehlt den 76ers Tiefe im Kader. Der personelle Aderlass für einen Spieler vom Format Butlers, war zu groß. Philly ist in den meisten Spielen drin, zum Ende fehlen rund um das Super-Trio Joel Embiid, Ben Simmons und Butler aber noch einige Schützen, die das Spiel breit machen. Philadelphia 76ers vs. Los Angeles Lakers Philly ist auf Platz drei im Osten bei einer Bilanz von 34-17. Die Offensive liegt unter den Top-10, die Defense ist auf 12. Das Team von Headcoach Brett Brown spielt schnell, dominiert den Rebound dank Embiid und Simmons, passt den Ball gern und schnell und spielt sich damit freie Würfe heraus. Philadelphias Problem sind die gesamte Saison hinweg die Ballverluste (Platz 27) sowie die Fouls. Und viele der Turnover kommen von den Spielern mit der höchsten Usage-Rate. Seit dem Jahreswechsel finden die Stars allerdings immer besser zueinander und sind bei einer Bilanz von 11-5. Phillys Trio ist stets in der Lage, Spiele allein zu gewinnen. Vor allem MVP-Kandidat Joel Embiid.  

Toronto Raptors:

Toronto ist seit Jahresbeginn 11-5 und gewann nur zwei der letzten fünf Spiele. Über den Großteil der Saison sahen die Raptors wie das beste Team des Ostens aus. Der Trade von Kawhi Leonard und der Trainerwechsel hin zu Nick Nurse war erfolgreich. Toronto ist jeweils auf Platz acht in der Offense und Defense, Top-10 bei den Steals und Blocks. Toronto Raptors vs. Indiana Pacers Verletzungen hemmen die Konstanz der Mannschaft aus Kanada. Dem Gegner werden zu viele Rebounds erlaubt, was an längerfristigen Ausfällen liegt. In voller Besetzung sind die Raps allerdings ein Kandidat auf das Finale in diesem Jahr. Philadelphia ist zuhause der leichte Favorit auf den Sieg. Die Sixers gewannen das letzte Duell in eigener Halle mit 126:101. Allerdings spielte All Star Leonard auf Seiten der Raptors nicht. Mit ihm dominierte Toronto das Duell in diesem Jahr. Vor allem auch aufgrund der Ballverluste Philadelphias. Die 76ers hatten zu Beginn des Jahres massive Probleme on the road und liegen mittlerweile bei 13-14. Zuhause ist Philly hingegen bärenstark bei 21-5. Die Raptors stehen auswärts bei 16-11. Viele der Partien wurden allerdings ohne Kawhi Leonard bestritten, der Back-to-Back-Spiele aussetzt. Sollte Leonard allerdings spielen, haben die Raptors eine gute Chance, auch in Philly zu gewinnen. Die aktuellen NBA-Quoten gibt es .  
Quoten unterliegen Änderungen.

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