Die Utah Jazz haben nach einer fulminanten Saison und Playoffs einen Fehlstart in die aktuelle Spielzeit hingelegt und suchen nach der Erfolgsformel. San Antonios jahrzehntelange Dominanz scheint vorbei. Nach dem Abgang von Superstar Kawhi Leonard, Legende Tony Parker und dem Karriereende von Manu Ginobili sind die Spurs ohne Identität. Derzeit liegen beide Teams außerhalb der Playoffplätze. Die Saison ist noch jung, die Probleme allerdings offenkundig.   Die Utah Jazz und San Antonio Spurs waren feste Größen in den Playoffs vergangen Saison. Während die Spurs dank zahlreicher Ausfälle und Umwälzungen in der ersten Runde gegen Golden State ausschieden (1-4), schaffte Utah den Upset gegen OKC und Sprung ins Halbfinale. Dort sollten die Jazz in diesem Jahr anknüpfen und galten als Geheimfavorit auf die vorderen Plätze. Nach 24 Partien stehen sie bei 11-13. Ein jüngster Trade soll die Probleme adressieren. San Antonio reist mit einer Bilanz von 11-12 nach Utah. Auswärtsspiele waren bisher unrühmlich. Zuletzt holten die Spurs allerdings einen beachtlichen Sieg.  

Utah Jazz: Das Ende der Leichtigkeit

Vor einem Jahr standen die Jazz bei einer Bilanz von 13-11. Rookie Donovan Mitchell überraschte, allerdings schien das Konstrukt in der Spielzeit nach dem Abgang von Star Gordon Hayward nicht zu funktionieren. Im Januar stand Utah bei 19-28, dann rissen die Jazz das Ruder herum, gewannen die nächsten elf Spiele und verloren insgesamt nur noch sechs Mal. Utah Jazz vs. Charlotte Hornets Die aktuelle Situation ist für Headcoach Quinn Snyder also keine neue. Utah vergeigt den Saisonstart. Die Gründe dafür sind klar. Eine schwache Ausbeute aus der Distanz, ergo eine schwache offensive Effizienz. Utah produziert zu viele Turnover (15.4) und leistete sich schon drei komplette Aussetzer, wie die zwei Niederlagen gegen Indiana (mit im Schnitt 30 Punkten), sowie das 68:118 gegen Dallas. Utahs Punktedifferenz (-2,3) impliziert, dass Spiele knapp sind. Sind sie nicht. Die Jazz verlieren hoch oder gewinnen hoch. Die knappe Niederlage zuletzt in Miami ist eine Ausnahme. Mit Kyle Korver soll nun eine Schwäche abgestellt werden. Der Scharfschütze spielte schon mal in Utah und passt perfekt ins Team. Utah absolvierte 16 seiner 24 Partien auswärts und somit die wenigsten Heimspiele (Bilanz: 2-6).  

San Antonio Spurs: Eine neue Ära?

Sie sind alle weg. Tim Duncan, Tony Parker, Manu Ginobili und auch die ehemals große Hoffnung, Kawhi Leonard. San Antonio muss sich neu erfinden. Der Trainer heißt noch immer Gregg Popovich, nur schaut dieser in andere Gesichter, wenn er nach dem Retter sucht. Für Leonard kam DeMar DeRozan aus Toronto. Ein Wunschspieler der Spurs. Zusammen mit All Star LaMarcus Aldridge soll er die Marke San Antonio in die nächste Phase führen. Und die ist derzeit unklar. Golden State Warriors vs. San Antonio Spurs Die Spurs gehen den Trend von Tempo, Dreiern und kaum Mitteldistanz nicht mit. Die Spurs sind träge (Platz 25 in Pace), nehmen mit die wenigsten Dreier der Liga und ziehen die Mitteldistanz vor. Bis auf Spezialist DeRozan werden die aber nicht getroffen. Dazu erlaubt San Antonio zu viele Punkte auf Basis einer zu hohen Effizienz des Gegners. In der vergangenen Woche verloren die Spurs zwei Spiele mit 39 und 31 Punkten. Gegen Portland holten sie nach einem freien Tag nun wieder einen Sieg (131:118). Auswärts konnten die Spurs noch nicht viel holen (4-8). Im erst neunten Heimspiel der Saison sind die Utah Jazz favorisiert. Der Gastgeber beendete einen jüngsten Roadtrip mit 2-1. Sechs der nächsten zehn Spiele sind zuhause und für Utah beginnt eine heiße Phase. Der Trade für Korver war geplant. Die Jazz haben mehr Zeit, Luft zu holen und an Dinge zu arbeiten. Vergangene Saison gewannen die Jazz drei von vier Duellen gegen San Antonio, unter anderem das erste vergangenen Dezember zuhause. Ich tippe auf die Utah Jazz. Die aktuellen Bastketballquoten findet Ihr .  
Quoten unterliegen Änderungen.

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