Die Los Angeles Lakers müssen seit Wochen auf Superstar LeBron James verzichten und haben Schwierigkeiten, dessen verletzungsbedingten Ausfall zu kompensieren. Die Saison der Minnesota Timberwolves hat sich binnen zwei Monate drastisch verändert. Superstar und Coach sind weg. Haben die Wolves in L.A. eine Chance auf den Sieg? Beide Teams haben Verletzungssorgen und konnten im neuen Jahr noch keine Konstanz entwickeln. Viele Punkte dürfen trotzdem erwartet werden.   Als sich LeBron James im Sommer den Los Angeles Lakers anschloss, wurde gemutmaßt, wie gut das fast unveränderte Team des Vorjahres mit James sein werde. Er allein hat die Lakers nach einem schwachen Start auf die Playoff-Plätze katapultiert. Nach seiner Verletzung Ende Dezember gewannen die jungen Lakers nur fünf von 13 Partien. Gegen Minnesota wird The King noch nicht zurück sein.  

L.A. Lakers: Junge, dezimierte Garde

Bei aller Kritik an allen Lakers, die nicht LeBron heißen, so muss auch in Betracht gezogen werden, wie viele Ausfälle das Team von Luke Walton zu beklagen hat. Neben James fielen fünf Leistungsträger für längere Zeit aus. Zuletzt traf es Point Guard Lonzo Ball, der mehrere Wochen pausieren muss. Golden State Warriors vs. Los Angeles Lakers L.A. ohne LeBron sah aus wie das Team vergangener Jahre. Jung, mutig aber ohne Konstanz und roten Faden im Spiel. In den vergangenen acht Spielen gewann L.A. zwei Mal, verlor dann zwei Mal, gewann zwei Mal, verlor zwei Mal. Der Sieg in der Verlängerung gegen OKC konnte bejubelt werden, die Niederlagen gegen die Knicks und Cavaliers war Armageddon. Ein Rhythmus aufgrund des oft besuchten Lazaretts multipler Protagonisten verhindert jegliche Konstanz. Trotz alledem sind die Lakers offensiv spektakulär. Sie spielen schnell und punkten viel (beides Top-10). Defensiv lassen sie den Gegner hingegen gewähren, forcieren keine Ballverluste, leisten sich selbst aber zu viele.  

Minnesota Timberwolves: Neuanfang

Das Drama um All Star Jimmy Butler war Ende des vergangenen Jahres endlich beendet, da entschied sich der Inhaber Glen Taylor, Coach und Präsident in Personalunion, Tim Thibodeau zu entlassen. Ein Jahr nach seiner Verpflichtung. Minnesota zieht die Reißleine und will um die jungen Stars Karl-Anthony Towns und Andrew Wiggins aufbauen. Minnesota Timberwolves vs. Phoenix Suns Der Ertrag aus dem Deal für Butler, Robert Covington und Dario Saric, fügte sich gut ein und die Wolves sind auf dem Papier ein tiefes, talentiertes Team. Vor allem mit Towns, der in diesem Jahr ein All Star sein wird und seit den Abgängen von Butler und Thibodeau aufblüht. Neuerliche Verletzungen von Verteidiger Covington und Spielmacher Jeff Teague setzen Minnesota unter dem Interimstrainer Ryan Saunders zu. Trotzdem erwirtschaften die Wolves eine positive Bilanz von 6-5 im Januar. L.A. ist bei einer Heimbilanz von 15 Siegen und 10 Niederlagen der Favorit auf den Sieg gegen dezimierte Timberwolves. Es ist das vierte und letzte Duell der beiden Teams in diesem Jahr, bei dem jeder zuhause gewann. Die Wolves holten Spiel eins und drei. Minnesotas Auswärtsbilanz ist bei 7-16 denkbar schwach und der Hauptgrund, warum sie hinter den Playoff-Plätzen stehen. Vor allem die Defense lässt nach dem Ausfall von Covington zu viele Punkte zu. Beide Teams rennen gern und viel, Punkte sollten en masse produziert werden, da beide Mannschaften defensiv derzeit niemanden stoppen. Wer erzielt also mehr? L.A. hofft auf die Rückkehr von Spielmacher Rajon Rondo, der seine jungen Mitspieler bisher sehr gut in Szene gesetzt hat. Ich setze auf die Lakers und egal, welche Punktzahl angegeben wird, ich nehme das „Over“. Die aktuellen Quoten auf die Spiele der NBA gibt es .  
Quoten unterliegen Änderungen.

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