Mittlerweile sind die ersten beiden Spiele der diesjährigen NBA Finalserie 2017/2018 vorbei und es steht 2:0 für die Golden State Warriors. Sie sind weiterhin der klare Favorit auf den Titel, aber das Fazit nach dem ersten Spiel lautete nicht zu Unrecht: Glück gehabt. Die Cleveland Cavaliers hätten durchaus in Los Angeles gewinnen können. Spiel 2 brachte aber einen über die gesamte Spielstrecke viel klareren 122:103 Sieg der Golden State Warriors. Die spannende und eventuell das Finale entscheidende Frage wird sein: Wie schneiden die Cavaliers in Spiel 3 und 4 vor heimischem Publikum ab? Können sie die beiden Heimspiele für sich entscheiden?  

23 verflixte Sekunden in Spiel 1

NBA Fans werden die letzte Phase der regulären Spielzeit im ersten NBA Finalspiel wohl nicht so schnell vergessen. Fassen wir nochmals zusammen: 23 Sekunden vor dem regulären Aus des ersten Spiels brachte Stephen Curry die Golden State Warriors mit 107:106 in Führung. Und dann: Foulspiel von Klay Thompson. Zwei Freiwürfe für die Cleveland Cavaliers. George Hill von Cleveland verwandelt den ersten zum 107:107. Den zweiten … verwandelt er nicht. Und dann kam jene kuriose Szene, die manche als Blackout des J. R. Smith (Cleveland) bezeichnen. J.R. Smith holt sich den Ball Sekunden vor dem Schluss und wirft … nicht. Er dribbelt zur Mittellinie und lässt die letzten Sekunden verstreichen. Warum? Er hat wohl gedacht, dass Cleveland in Führung lag und wollte den angeblichen Vorsprung über die Zeit retten. Aber den Vorsprung gab es nicht. Es stand 107:107. Das bedeutete: Nachspielzeit. In ihr dominierten dann die Golden State Warriors und gewannen am Ende mit 124:114. Bei Cleveland standen am Ende unter anderem 51 Punkte von LeBron James in der Spielbilanz. Aber das reichte nicht.  

Spiel 2: eine kaum bedrohte Warriors Führung

Im zweiten Heimspiel der Golden State Warriors hießt es bereits nach vier Minuten Spielzeit 15:6 für die Warriors. 59:46 lautete der Spielstand zur Pause. Ein gutes drittes Viertel der Cleveland Cavaliers verkürzte den Abstand zwar etwas. Das Gefühl, die Cavaliers könnten das Spiel noch drehen, kam – wenn überhaupt – aber nur sehr kurz auf. Am Ende hieß es 122:103 für die Golden State Warriors. Stephen Curry steuerte 33 Punkte, acht Assists und sieben Rebounds zum Sieg der Warriors bei, bei denen Andre Iguodala nach wie vor gefehlt hat. LeBron James kam bei den Cleveland Cavaliers auf 29 Punkte, dreizehn Assists und neun Rebounds.  

Spiel 3 und 4 finden in Cleveland statt

Die ersten beiden Spiele waren für die Cleveland Cavaliers Auswärtsspiele, während Spiel 3 und 4 in Cleveland stattfinden. Sie könnten entscheidend sein. Auch im letzten Playoff-Finale (NBA Saison 2016/2017) stand es nach den ersten beiden Spielen 2:0 für die Golden State Warriors. Cleveland patzte damals im ersten Finalheimspiel. Die Golden State Warriors gewannen auswärts mit 118:113. Zwar siegten die Cleveland Cavaliers anschließend in ihrem zweiten Heimspiel, aber das brachte keine Kehrtwende mehr. Am Ende wurden die Golden State Warriors mit 4:1 gewonnenen Spielen Meister. Dem Spiel 3 kam also so etwas wie eine Schlüsselstellung zu. Wird es dieses Mal ähnlich sein? Im Finale der Eastern Conference gegen die Boston Celtics konnten die Cleveland Cavaliers alle Heimspiele für sich entscheiden und siegten zudem im letzten Auswärtsspiel. Das brachte ihnen den Sieg. Heimstärke wird auch gegen die Golden State Warriors sehr wichtig sein.  

Aktuelle Basketball-Sportwetten

Spiel 3 des NBA Finales am 07. Juni 2018 Money-Line-Wette: Cleveland Cavaliers vs Golden State Warriors Handicap-Wette: Cleveland Cavaliers (Handicap: plus 4,5; ) vs. Golden State Warriors (Handicap: minus 4,5; )
Quoten unterliegen Änderungen.

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