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Verletzungssorgen beim Favre-Team

Wechselgerüchte um Jungstar Sancho

Gelingt Paderborn die große Überraschung?

Manchmal, da kommt so eine Länderspielpause wie gerufen. Zum Beispiel dann, wenn der eigene Klub ziemlich ins Straucheln geraten ist und zu allem Überfluss auch noch mit 4:0 vom größten Rivalen versohlt wurde. Die Pleite gegen den FC Bayern war für Borussia Dortmund das Tüpfelchen auf dem I-gitt dieses verkorksten ersten Saisondrittels. Trainer Lucien Favre steht seit Wochen in der Kritik, seiner Mannschaft geht von Spieltag zu Spieltag das Selbstvertrauen flöten, Kapitän und Superstar Marco Reus hadert mal wieder mit Verletzungen und auf der legendären Südtribüne wird der Unmut immer lauter. Muss man natürlich auch erstmal hinbekommen, wenn man im November noch im DFB-Pokal vertreten ist, in der sogenannten „Todesgruppe“ der Champions League beste Chancen aufs Weiterkommen hat und in der Liga immerhin Rang sechs bekleidet, nur zwei Punkte von Tabellenplatz zwei entfernt.

 

Stark genug für eine Sensation in Dortmund?

Aber die Ansprüche in Dortmund sind durch die vielen Erfolge der vergangenen Jahre beständig gewachsen, schon allein der gewaltige Etat verpflichtet die Mannschaft quasi zu regelmäßigen Spitzenleistungen. Vielleicht kommt da ein Gegner wie der SC Paderborn gerade recht, um der zuletzt etwas trostlos wirkenden schwarz-gelben Auswahl wieder etwas Selbstvertrauen einzuflößen. Mit nur vier Punkten stehen die Ostwestfalen abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz und es braucht schon eine Menge Fantasie, um sich diese Mannschaft auch in der kommenden Spielzeit in der 1. Bundesliga vorstellen zu können. Der Truppe von Steffen Baumgart fehlt einfach in vielerlei Hinsicht die Reife für die Erstligazugehörigkeit, gegen die Dortmunder ist der SCP wenig überraschend nur krasser Außenseiter. Der ehemalige Mittelstürmer Baumgart hofft trotzdem auf eine Überraschung: „Wenn wir in Dortmund früh ein Tor erzielen, ist alles möglich. Ich weiß, dass meine Mannschaft stark genug für eine Sensation ist.“

Bei den Borussen wiederum reißen die Hiobsbotschaften nicht ab. Nicht nur, dass sich eine dauerhafte Rückkehr von Marco Reus (Verletzung am Sprunggelenk) offenbar weiter verzögert, jetzt hat es auch Abwehrmann Thomas Delaney erwischt. Der Däne knickte im entscheidenden Qualifikationsspiel für die Europameisterschaft 2020 gegen Irland früh um und musste ausgewechselt werden, wie lange er dem BVB fehlen wird, ist noch unklar. Sicherlich ein gutes Trostpflaster: Seine Mannschaft schaffte auch ohne ihn die Quali für das Turnier im kommenden Jahr. Auch hinter Jungstar Jadon Sancho steht weiterhin ein Fragezeichen. Der von Manchester City nach Dortmund gekommene Engländer wird seit Monaten von diversen Klubs umgarnt, immer wieder tauchte zuletzt der Name Manchester United auf. Der kriselnde Spitzenverein braucht dringend wieder Erfolgsmeldungen, die Verpflichtung des begehrtesten britischen Talents wäre so eine Meldung. Angeblich, so munkelt man in der Szene, soll der Wechsel noch im Winter stattfinden. Dafür müsste United laut Informationen der „Bild“-Zeitung aber sehr tief in die Tasche greifen. Angeblich geht es um einen Ablösewert in Höhe von sage und schreibe 140 Millionen Euro. Verrückte Fußball-Welt. Der komplette Kader des SC Paderborn ist übrigens 27 Millionen wert. Nur so zum Vergleich.

 

Kommt Mourinho? Kommt Zlatan?

Apropos Fantasiemeldungen: Laut der französischen Zeitung „France Football“ steht José Mourinho Gewehr bei Fuß, um Lucien Favre in Dortmund zu beerben. Vielleicht schlägt „The Special One“ ja tatsächlich bald im Ruhrgebiet auf. Passend dazu hält sich hartnäckig das Gerücht, dass Dortmunds Offensive bald um einen echten Paradiesvogel ergänzt werden könnte: Zlatan Ibrahimovic sucht noch einen neuen Verein. Ob Steffen Baumgart wohl auch seine Nummer hat?

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