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Weltmeister Liverpool gegen Leicester

Klopp mit Personalsorgen am „Boxing Day“

Kann der Verfolger dem LFC gefährlich werden?

Für die Fans ein Genuss, für Spieler, Trainer und Verantwortliche eine Qual: Während sich auch in England die meisten Menschen in diesen Tagen vor dem Weihnachtsbaum gemütlich machen, müssen die Kicker der Premier League Schwerstarbeit leisten. Die Tradition will es so. Ausgerechnet zum Jahresende treten die Teams in einer hohen Taktung gegeneinander an. Der Höhepunkt dabei: die Spiele am „Boxing Day“, dem 2. Weihnachtstag. Das Schulterklopfen der Ligaplaner kann man bis Deutschland hören, denn in diesem Jahr treten an diesem besonderen Tag die beiden besten Teams der Hinrunden gegeneinander an: Liverpool gegen Leicester, Erster gegen Zweiter. Mehr Spitzenspiel geht nicht.

 

Boxing Day nur „Unsinn“?

Viele Fans vom Boxing Day wird man zumindest auf Seiten der Gastgeber aus Leicester, die mit 39 Punkten zehn Punkte hinter Liverpool stehen, nicht finden. Trainer Brendan Rodgers, dem es gelungen ist, aus einer im Vergleich mit dem finanzstarken Konkurrenten eher mittelmäßig besetzten Riege einen Titelkandidaten zu schmieden, hat den kräftezehrenden Spielplan als „Unsinn“ bezeichnet. Er weiß genau, wie intensiv diese Tage auf seinen ohnehin überspielten Kader einwirken werden. Bereits am vergangenen Spieltag zeigten sich die Verschleißerscheinungen, gegen Manchester City verlor Leicester mit 1:3 und hat jetzt nur noch einen Punkt Vorsprung auf die Mannschaft von Pep Guardiola.

In Liverpool haben sie ähnliche Probleme. Gegen Leicester wird Jürgen Klopp auf Alex Oxlade-Chamberlain verzichten müssen, der sich eine Bänderverletzung einfing und im Spitzenspiel nicht einsetzbar sein wird. Dafür geht der Tabellenführer mit einer zusätzlichen Portion Glücksgefühl in diese Partie: von der Klub-WM in Doha kehrte der LFC als Sieger und damit neuer Vereinsweltmeister zurück. Im Finale konnte man gegen den Südamerika-Meister Flamengo Rio de Janeiro gewinnen, ausgerechnet der Brasilianer Roberto Firminho schoss das entscheidende Tor in der Nachspielzeit. Für den Deutschen Trainer und seine Riege geht damit ein überaus erfolgreiches Jahr auf die Zielgeraden. Gewinnt Liverpool auch das Auswärtsspiel gegen Leicester, beträgt der Vorsprung auf die Konkurrenz nach 18 Spieltagen bereits erstaunliche 13 Punkte.

 

Wer stoppt Superstürmer Jamie Vardy?

Doch auch Jürgen Klopp ist längst Premier-League-erfahren genug, um zu wissen, wie schnell sich das Blatt in dieser hochkarätig besetzten Liga wenden kann. Und er weiß auch, wie gut der Gegner am 2. Weihnachtstag tatsächlich ist. Leicesters wichtigster Mann ist in dieser Spielzeit mal wieder Angreifer Jamie Vardy, der bereits 17 Treffer auf dem Konto hat und mit weitem Abstand die Torschützenliste anführt. Ihn in den Griff zu bekommen, muss das Hauptziel der gefeierten Verteidigung des frisch gebackenen Klub-Weltmeisters sein.

Doch auch die Defensive von Leicester kann sich sehen lassen. Wie der kommende Gegner hat die Abwehr erst 14 Gegentreffer zugelassen. Doch der Umstand, dass allein drei davon im Spiel gegen Manchester kassiert wurden, zeigt, wie müde die Riege von Trainer Rodgers ist. In dieser Phase der Saison wird sich beweisen, wie breit sein Kader wirklich aufgestellt ist.

Für die Buchmacher bleibt der Spitzenreiter Favorit auf den Sieg. Für einen Auswärtserfolg der Liverpooler steht die Quote bei [odds “2,1” “https://www.betvictor.com/de-de/sports/240”], [odds “3,4” “https://www.betvictor.com/de-de/sports/240”] gibt es für den Sieg von Leicester.

Mein Tipp: Ein schiedlich-friedlich-weihnachtliches Unentschieden

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