Jürgen Klopp und der FC Liverpool sind seit dem 16. Spieltag Tabellenführer der Premier League. Die Reds haben einen Vorsprung von vier Punkten auf Meister ManCity und zuhause noch kein Spiel verloren. Leicester City ist im Niemandsland der Liga. Die Füchse sind weit entfernt von lukrativen Plätzen für Europa und dem Abstieg. Von den letzten fünf Duellen konnte Liverpool die jüngsten drei gewinnen.   Ob Jürgen Klopp manchmal fassungslos auf die Gesamtsituation seines FC Liverpool schaut? Die Reds sind in der Premier League auf Platz eins vor Meister Manchester City und stehen in der Champions League in der K.O.-Phase. Die Stärke der Mannschaft manifestiert sich vor allem in Anfield, daheim, vor eigener Kulisse. Zehn von elf Spielen wurden gewonnen. Da scheint Leicester City nur der nächste Kandidat für eine Niederlage zu sein. Der Gast steckt im Mittelfeld fest, was aber nicht an der Auswärtsbilanz liegt.  

FC Liverpool: Noch 15 Spiele

Mit dieser Sichtweise werden einige Vereinsangehörige an die Situation herangehen. Liverpool übernahm am 16. Spieltag die Tabellenführung in der Premier League und führt mit vier Punkten vor den Citizens. Kein komfortables Polster, was jedes Spiel zu einem Must-win macht. Roberto Firmino FC Liverpool Die Reds leisteten sich erst eine Niederlage in der Premier League - am 19. Spieltag gegen ManCity, den Jäger. Ansonsten ereigneten sich bis auf drei Unentschieden ausschließlich Siege. Vor allem daheim, wo Liverpool mit zehn Siegen aus elf Spielen seine Macht demonstriert. 31:6 ist die Tordifferenz bei durchschnittlich 2,82 Treffern pro Partie. Übersetzt: Der Gegner hat keine Chance und wird vom roten Zug überrollt. Liverpools Premium-Angriff um Mo Salah, Roberto Firmino und Sadio Mané wirbeln unnachgiebig. Der Ägypter führt die Liga mittlerweile wieder in Toren an (16). Liverpool presst, forciert Fehler und nutzt diese blitzschnell.  

Leicester City: Saison schon abgehakt?

Der englische Meister von 2016 steckt auf dem neunten Platz fest. 31 Punkte und eine vollkommen ausgeglichene Torbilanz sprechen für die Definition von Mittelmaß. Zum sechsten Platz fehlen 14 Punkte, zu den Abstiegsrängen sind es 12. Abschenken können die Füchse das Jahr noch nicht, trotz alledem werden einige Spieler in der aktuellen Transferperiode gehandelt. Jamie Vardy Leicester City Leicesters Saisonverlauf ist vor allem der schwachen Heimbilanz geschuldet. Lediglich vier Siege bei zwei Unentschieden und fünf Niederlagen stehen zu buche. Zuhause ist Leicester zahnlos, bei einer Torquote von 1,27. Der Abwehrriegel stand gut bei nur 12 kassierten Toren. Der Angriff hinkt hingegen hinterher. Bester Torjäger ist noch immer Jamie Vardy. Im Vergleich zu den besten der Liga steht er aber hinten an mit nur sieben Treffern in 19 Spielen. Auswärts gibt sich das Team von Trainer Claude Puel wesentlich frischer. Leicester kassiert mehr Tore (17), schießt aber auch mehr (16). Die Kreativität im Mittelfeld fehlt. Puel lässt oft mit nur einem Stürmer spielen, was in den vergangenen sechs Partien zu drei Siegen reichte. Zuletzt verlor Leicester aber zwei Mal und fing sich sechs Tore. Liverpool erhält eine Quote von auf den Heimsieg. Ein Unentschieden bringt , ein Auswärtssieg von Leicester City eine Quote von . Die Reds werden wie eh und je rabiat und drückend beginnen. Bleibt Leicester City bei der Ein-Stürmer-Strategie (das 4-4-2 gegen Wolverhampton funktionierte nicht), dann gibt es Einbahnstraßen-Fußball, bis der Gastgeber den ersten Treffer landet. Dann wird es jedoch schon zu spät sein. Die Füchse haben wenig Chance, das Spiel zu machen. Abwarten und auf Fehler hoffen könnte die Devise sein. Ich tippe auf einen Sieg von Liverpool mit mindestens zwei Toren Vorsprung, was das „Over“ bei 2.5 Toren ins Spiel bringt. Die Handicap-Wette Liverpool -1 passt da mit rein . Dazu setze ich auf ein Tor von Roberto Firmino , der in den vergangenen fünf Spielen fünf Tore erzielt hat.  
Quoten unterliegen Änderungen.

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