Erster Spieltag der Gruppenphase mit deutscher Beteiligung am 12./13.09.17

Gut neun Monate vor Beginn der FIFA WM 2018 in Russland startet die diesjährige Champions League Saison. Dort wollen sich erneut die weltbesten Fussballer auf der höchsten Bühne des internationalen Klubfussballs präsentieren. Auch müssen sich noch viele ambitionierte Starkicker ihr Ticket für die anstehende Weltmeisterschaft sichern. Nur wer sich mit dem internationalen Personal der Spitzenklubs im Vorfeld messen konnte, wird auch im nächsten Sommer sein individuelles Leisungsvermögen auf das Topniveau der Konkurrenz des Weltfußballs steigern können. Am 12.09.17 startet die Champions League Saison 2017/18 mit der Gruppenphase in ihre mittlerweile 26. Spielzeit. Das jüngste Mitgliedsland des europäischen Klubverbands der UEFA ist der Kosovo. Dessen Vertreter Klubi Futbollistik Trepça'89 nahm erstmals am diesjährigen Wettbewerb teil und schied in der 1. Qualifikationsrunde der Champions League aus. Titelverteidiger ist Real Madrid, dem im Frühjahr 2017 als erstem Verein seit Einführung des Wettbewerbs im Jahr 1993 die Titelverteidigung gelang. Die diesjährige Champions League Saison startete mit der ersten Qualifikationsrunde am 27. Juni 2017 und hat ihren krönenden Abschluss mit dem Finale am 26. Mai 2018 im Stadion NSK Olimpijskyi in Kiew. Erstmalig findet damit ein Europapokal-Endspiel in der Ukraine statt. Die Bundesliga nimmt mit drei Teilnehmern an der Gruppenphase teil. Neben Meister FC Bayern München nehmen noch Vizemeister Borussia Dortmund und erstmals auch RB Leipzig teil. Die TSG 1899 Hoffenheim vepasste als Tabellenvierter der letzten Bundesliga Saison in den Play-Offs zur Champions League gegen den FC Liverpool die Qualifikation und nimmt nun an der Europa League teil.   Die Bayern haben mit Paris Saint-Germain, RSC Anderlecht und Celtic Glasgow durchaus anspruchsvolle Aufgaben zugelost bekommen. Ligakonkurrent und derzeitiger Tabellenführer der Bundesliga, Borussia Dortmund trifft auf Real Madrid, Tottenham Hotspur und APOEL Nikosia. Champions Leaague Newcomer RB Leipzig darf sich auf eine Gruppe mit dem AS Monaco, dem FC Porto und Besiktas Istanbul freuen.   Am ersten Spieltag der Gruppe B empfängt der FC Bayern München am Dienstagabend den belgischen Meister RSC Anderlecht. Die Münchener wollen in dieser Champions League Spielzeit einen neuen Anlauf auf den Titel nehmen. Die Experten zählen jedoch diesmal andere Teams zu den Favoriten. Auch Top Goalgetter Robert Lewandowski sieht sein Team aufgrund der Zurückhaltung seines Klubs am Transfermarkt etwas im Nachteil im Vergleich zur Konkurrenz. Robert Lewandowski vs Leipzig RB Das Wort "Gruppensieg" nimmt bei den Bayern aufgrund des hochgerüsteten Top Gegners aus Paris aktuell keiner in den Mund. Das letzte Duell der beiden Top Klubs liegt fast 17 Jahre zurück. Damals zeichnete Bayern's heutiger Sportdirektor Hasan Salihamidzic beim 2:0 Sieg nach drei Minuten für die Führung verantwortlich. Der Bosnier warnt eindringlich vor allem vor den vermeintlichen Außenseitern aus Anderlecht und Glasgow.   Nach der unerwarteten verpatzten Generalprobe der Bayern am dritten Bundesliga Spieltag bei der TSG 1899 Hoffenheim (0:2) steht man unter Zugzwang. Ein Sieg im ersten Champions League Heimspiel ist für das Team von Coach Carlo Ancelotti Pflicht. Er muss dabei auf die verletzten David Alaba, Juan Bernat sowie den  gelb-rot gesperrten Aturo Vidal verzichten. Anderlechts Trainer Rene Weiler (früherer Trainer beim 1. FC Nürnberg) kann hingegen aus dem Vollen schöpfen. Der gesamte Kader steht den Belgiern zur Verfügung.   Der RSC Anderlecht beklagt einen verkorksten Start in die Jupiler League (nur 8 Punkte aus 6 Spielen). Nur zu gerne würde man den Münchnern die Champions League Suppe gleich zum Auftakt versalzen. Die Belgier brauchen im Kampf um Platz drei jeden Punkt. Ein Weiterkommen in der Gruppe dürfte aufgrund der Konkurrenz aus München und Paris jedoch eher unwahrscheinlich sein. In zwei Duellen im UEFA Cup (2007/2008) und in der Champions League (2003/2004) gegen den RSC Anderlecht setzen sich die Bayern jeweils durch.   Die Mannschaft von Borussia Dortmund bestreitet ihr Auftaktspiel in der schwierigen Gruppe H in London. Im ehrwürdigen Wembley Stadion kommt es am MIttwochabend zum Aufeinandertreffen mit  Tottenham Hotspur. Das Team von Trainer Mauricio Pocchettino zählt zu den Mitfavoriten in dieser Gruppe. Für den Tabellenführer der Bundesliga aus Westfalen steht somit gleich zu Saisonbeginn ein echtes Highlight an. Das Team von Trainer Peter Bosz schied in der vergangenen Champions League Saison erst im Viertelfinale unter dramatuschen Umständen (Attentat auf den BVB Mannschaftsbus vor dem Hinspiel) gegen den AS Monaco aus. In der Gruppe H muss man sich neben den Spurs auch erneut mit Titelverteidiger Real Madrid (zum dritten Mal in 5 Jahren) auseinandersetzen. Den Dortmundern steht ein schwieriger Dreikampf um die beiden begehrten ersten beiden Tabellenplätze bevor. Die beiden Duelle gegen APOEL Nikosia müssen zwingend gewonnen werden, will man die Chancen auf das Erreichen des Achtelfinals aufrecht erhalten. Tottenhams internationale Einsätze im vergangenen Jahr liefen eher mittelprächtig. In der Champions League Gruppenphase verlor man beide Spiele gegen den AS Monaco, gegen Bayer Leverkusen reichte es nur zu einem Punkt. Lediglich die beiden Duelle gegen ZSKA Moskau konnte man gewinnen. In der ersten K.o.-Runde der Europa League schied man gegen KAA Gent aus. Der BVB und Tottenham Hotspur trafen bereits in der K.O.-Runde der Saison 2015/2016 in der Europa League aufeinander und siegte in beiden Spielen. Die Spurs müssen verletzungsbedingt auf Eric Lamela, Danny Rose und Georges-Kevin N'Koudou verzichten. Dele Alli fehlt den Londonern aufgrund einer Rot-Sperre aus der letzten Europa League Saison für die ersten drei Champions League Gruppenspiele. Die Dortmunder hat gleich ein ganzes Lazarett an verletzten Spieler zu beklagen. Marco Reus, Marcel Schmelzer, Raphael Guerreiro Andre Schürrle, Erik Durm, Sebastian Rode und Julian Weigl stehen Peter Bosz am Mittwoch alle samt nicht zur Verfügung.   RB Leipzig ist nach einem erfolgreichem Bundesliga Start mit 6 Punkten aus drei Spielen bereit für die Champions League Premiere. Gegner ist am Mittwochabend der Halbfinalist der letzten Champions League Saison, AS Monaco. Trainer Ralph Hasenhüttl sieht trotz fehlender internationaler Erfahrung durchaus Chancen für seine jungen Himmelsstürmer um Timo Werner und Naby Keita in einer relativ ausgeglichenen Gruppe. Die Mongeassen haben einige prominente Abgänge zu beklagen. Benjamin Mendy, Bernardo Silva (Manchester City), Tiemoue Bakayoko (Chelsea) und Kylian Mbappe (Paris Saint-Germain) haben den Verein verlassen. Die Spielphilosophie des französischen Meisters hat sich aufgrund der personellen Umwälzungen verändert. Der Mannschaft von Chefcoach Leonardo Jardim fehlt es setwas an der Durchschlagskraft der Meistersaison. Zumindest der Saisonstart verlief für das Team aus dem Fürstentum vielversprechend (3 Spiele, 3 Siege). Ein Weiterkommen ist für den französischen Meister angesichts der Gruppengegner trotz aller Abgänge ein Muss. Für die Monegassen ist es die Gruppe der großen Unbekannten. Monaco hat nur gegen einen der Gruppengegner schon mal gespielt. 2004 verlor man im CL-Finale mit 0:3 gegen den FC Porto. Trotz des namhaften ersten Champions League Gegners der Leipziger gibt es Absatzprobleme auf dem Ticketmarkt. Der Vorverkauf für das Heimspiel gegen den AS Monaco in der Red Bull Arena läuft nur schleppend. Von den 43.000 verfügbaren Karten sollen noch viele erhältlich sein. Selbiges gilt bisher auch für das zweite Champions League Heimspiel gegen den FC Porto. Man kann nur hoffen, dass die Begeisterung auf die Königsklasse sich im Sachsenland noch ausbreiten wird.   Was auch immer die Saison bereit hält, BetVictor bietet Ihnen spannende Märkte für Online Fußball Wetten der Spitzenklasse. Wetten mit TopQuoten auf alle Spiele der Champions League sorgen für Spannung und Wettspaß der Extraklasse.
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