Der SC Magdeburg wittert die Chance. Im Top-Duell des 26. Spieltags der Handball Bundesliga fordert der Angstgegner Meister Flensburg heraus. Die SG ist Tabellenführer und heißer Kandidat auf die Meisterschaft. Magdeburg birgt jedoch schlechte Erinnerungen. Ein Erfolg für Flensburg macht die Meisterschaft fast sicher. Obsiegt Magdeburg, könnte es noch mal spannend werden.       Nach diesem Duell lecken sich die Fans der Handball Bundesliga alle Finger - SC Magdeburg gegen SG Flensburg-Handewitt. Die beiden spielerisch besten Teams treffen spät in der Saison erneut aufeinander. Mit Implikationen für den Saisonverlauf. Verliert der Gigant aus dem hohen Norden, bleibt die Saison spannend.  

SC Magdeburg: Angriff auf oben

Vom Talent her spielt Magdeburg in dieser Saison unter den Möglichkeiten. Die SCM-Handballer rangieren derzeit auf Platz vier in der Tabelle, hinter Flensburg, Kiel und den Rhein-Neckar Löwen. Diese vier bilden die Spitze der Handball Bundesliga in dieser Saison - mit Abstand. Magdeburg konnte die letzten sechs Spiele gewinnen, unter anderem gegen den zweitplatzierten Kiel. Die letzte Niederlage kam kurz vor Weihnachten zuhause gegen die Füchse Berlin. SG Flensburg-Handewitt Der SC braucht auch jeden Sieg. Platz zwei, gleichbedeutend die Champions League, ist vier Punkte entfernt. Magdeburg fußt seinen Erfolg in diesem Jahr auf einen starken Rückraum, mit Jannick Green auf einen erstklassigen Torhüter und eine stabile Abwehr. Die Leistungsträger Marko Bezjak und Chris O’Sullivan liefern ab. Magdeburg ist zudem Angstgegner des deutschen Meisters. Die letzte Niederlage erlitt Flensburg in Magdeburg - am 29. März 2018.  

SG Flensburg: Ein historischer Lauf

32 Spiele ungeschlagen - fast ein Jahr keine Niederlage. SG Flensburg ist im deutschen Handball das Maß der Dinge. Die Norddeutschen dominieren die Liga wie kein anderes Team im Sport. In dieser Saison geben sie sich keine Blöße und gewannen alle 24 Partien. Flensburg besitzt die beste Tordifferenz mit +140 und lässt die wenigsten Tore zu (551). Flensburg ist effizient und tief besetzt. Die Stärke des Teams von Maik Machulla, das die Spiele kontrolliert und mit Holger Glandorf und Magnus Röd zwei exzellente Rückraumspieler hat. Die Mannschaft an sich ist erfahren, kann in jeder Umgebung bestehen und einer Partie den eigenen Stil aufdrücken. SG Flensburg-Handewitt Im direkten Vergleich mit Magdeburg gewann Flensburg 22 Spiele, Magdeburg 15. Auswärts konnte die SG allerdings nur fünf Mal bestehen. Der SC spendiert den torreicheren Angriff mit im Schnitt 30,6 Toren. Flensburg trifft das Netz im Schnitt 28,9 Mal. Dafür ist die Verteidigung des Meisters mit nur knapp 23 zugelassenen Toren pro Spiel wesentlich besser. Magdeburg holt den Ball im Schnitt knapp 26 Mal aus dem Tor. Flensburg ist der Favorit auf den Sieg in Magdeburg bei einer Quote von . Der Gastgeber erhält auf einen Sieg eine Quote von . Statistisch spricht alles für den Gast, der in dieser Spielzeit noch kein Spiel verloren hat und mit einem Sieg die Vorentscheidung für die Meisterschaft bringen kann. Das Restprogramm des Meisters ist einfach. Wenn da nicht der Mythos des Angstgegners wäre. Magdeburg gewann das Pokalfinale gegen Flensburg, das dem SC gut zu liegen scheint. Das schnelle Umschaltspiel ist eine große Gefahr und Magdeburg hat Platz zwei fest im Auge, auch nach dem Erfolg gegen Kiel vor einigen Wochen. Ich tippe daher auf einen Überraschungssieg von Magdeburg bei einer Quote von . Wer ganz verrückt sein will - das Unentschieden bringt eine Quote von .  
Quoten unterliegen Änderungen.

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