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Bei den Männern sind nur noch vier der Top-10 Spieler im Rennen und kämpfen um den Einzug ins Viertelfinale. Neben Rafael Nadal, Roger Federer und Kei Nishikori ist der letztjährige Sieger Novak Djokovic ebenso noch im Turnier. Die deutschen Teilnehmer sind allesamt ausgeschieden.

Bei den Damen sind fünf der gesetzten Top-10-Spielerinnen im Achtelfinale. Die letztjährige deutsche Wimbledonsiegerin ist bereits ausgeschieden.

Für die größte Überraschung sorgt die erst 15-jährige Cori Gauff. In ihrem ersten Grand Slam Turnier bringt sich die US-Amerikanerin die gesamte Tenniswelt durcheinander.

Es ist wieder Wimbledon. Und das heißt, dass nicht nur eingefleischte Tennisfans einschalten, sondern auch viele Sportinteressierte, die sich lediglich bei den Grand Slam Turnieren für Tennis interessieren. Während bei den Herren die Weltelite namens Nadal, Djokovic oder Federer erneut als Favoriten gelten und weiterhin auf sehr hohem Niveau die Kunst des Tennisspielens präsentieren, sieht es beim WTA-Damenturnier anders aus. Dort beweist zwar Serena Williams einmal mehr, dass sie noch zu den besten Tennisspielerinnen der Welt zählt, doch einige der großen Namen sind bereits ausgeschieden und junge Spielerinnen spielen sich in die Schlagzeilen. Aus deutscher Sicht ist das Turnier in diesem Jahr eher eine Enttäuschung. Alle deutschen Teilnehmer sind bereits ausgeschieden.

ATP – Djokovic und Federer bauen Rekord weiter aus

Wer bereits die ersten Runden des diesjährigen Wimbledonturniers verfolgt hat, dürfte sich nicht wundern, wenn immer noch dieselben Namen aufgezählt werden. Mit Ausnahme der Jahre 2014 und 2016, in denen der Brite Andy Murray das Turnier gewann, hießen die Sieger seit 2003 stets Federer, Nadal oder Djokovic. Für Djokovic ist es die zwölfte Achtelfinal-Teilnahme in Wimbledon. Von den noch aktiven Spielern hat es nur Roger Federer öfter ins Achtelfinale geschafft (16). Es ist also nicht verwunderlich, dass einer der Top drei die besten Quoten auf einen Sieg in Wimbledon haben. Auch in diesem Jahr ist die Weltelite noch im Turnier vertreten. Neben den genannten Größen konnte sich lediglich der Japaner Kei Nishikori aus den Top-10 für das Achtelfinale qualifizieren. Die Finalisten der letzten beiden Jahre Kevin Anderson und Marin Cilic sind ebenso ausgeschieden wie Alexander Zverev. Aus deutscher Sicht ist es ein Turnier zum Vergessen. Zverev unterlag bereits in der ersten Runde dem krassen Außenseiter Jiri Vesely in vier Sätzen. Philipp Kohlschreiber musste ebenso nach Runde eins bereits seine Koffer packen. Der auf 33 gesetzte Jan-Lennard Struff schaffte es immerhin in die dritte Runde, verlor dort aber gegen Mikhail Kukushkin in vier Sätzen.

Wer schlägt die Top drei?

Im Achtelfinale trifft der letztjährige Sieger und Weltranglistenerster Novak Djokovic auf Ugo Humbert. Der Serbe ist hier klar Favorit und hat dementsprechend die beste Quote (1,013). Im Viertelfinale könnte Djokovic auf den Sieger des Matches zwischen David Goffin und Fernando Verdasco. Den Quoten zu Folge ist diese die am wenigsten klare Partie mit 1,33 zu 3,4 pro Goffin. Roger Federer (Quote 1,1) trifft auf Matteo Berrettini, der eine Quote von 7 auf einen Sieg gegen den Schweizer hat. French Open Gewinner Rafael Nadal bekommt es mit Joao Sousa zu tun. Der Spanier geht als klarer Favorit in das Match. Die übrigen Partien sind Chancen für all diejenigen, die im Schatten der großen Drei stehen: Sam Querrey (Quote 1,18) trifft auf Tennys Sandgren (Quote 5), Roberto Bautista-Agut (Quote 1,22) auf Benoit Paire (Quote 4,33), Guida Pella (Quote 5) auf Milos Raonic (Quote 1,16). Das letzte Achtelfinalspiel bestreiten der Japaner Kei Nishikori (Quote 1,1) gegen den Besieger Struffs Mikhail Kukushkin (Quote 7). Von all den genannten gehen Nishikori, Raonic und Bautista-Agut mit einer weißen Weste ins Achtelfinale, denn sie haben noch keinen Satz verloren.

WTA – Ein Teenager begeistert die Tenniswelt

Bei den Damen ist die Elite abwechslungsreicher als bei den Herren. Um den Vergleich herzustellen, gewannen bei den Damen seit 2003 neun verschiedene Spielerinnern in Wimbledon, darunter auch Angelique Kerber. Für die letztjährige Siegerin Kerber war in diesem Jahr bereits in der zweiten Runde Schluss. Julia Görges schaffte es in Runde drei, unterlag dort jedoch Superstar Serena Williams in zwei Sätzen. Williams stellte einmal mehr unter Beweis, dass sie eine der besten Spielerinnern der Geschichte ist. Ihr letzter Sieg in Wimbledon datiert auf das Jahr 2016. Ihren ersten Titel bei diesem Grand Slam Turnier gewann die US-Amerikanerin im Jahre 2002. Damals war eine der diesjährigen Teilnehmerinnern noch gar nicht geboren – Cori Gauff. Die aktuell 15-jährige Gauff spielt sich derzeit in ihrem ersten Grand Slam Turnier in die Schlagzeilen. Sie ist die Überraschung des Turniers. In der ersten Runde gewann sie ausgerechnet gegen Serenas Schwester Venus Williams, ihrem großen Idol.  „Ich konnte gegen meine Heldin spielen“, sagte der Teenager nach ihrem Sieg. Cori Gauff ist die jüngste Siegerin eines Matches in Wimbledon seit 1991.

Im Achtelfinale muss sie nun eine weitere Hürde nehmen. Die im Jahre 2004 geborene US-Amerikanerin trifft auf die ehemalige Nummer eins und Grand Slam Siegerin Simona Halep. Die Buchmacher sehen Gauff als Außenseiter, doch auch in diesem scheinbar ungleichen Duell ist Gauff gewiss nicht abzuschreiben. Das war sie jedoch in jedem ihrer Matches bisher. Ein Sieg Gauffs bringt eine Quote von 4,5. Halep hat eine Quote von 1,2.

Fünf der Top-10 Spielerinnen im Achtelfinale

Neben Gauff und Halep, die auf sieben gesetzt war, ist nur die Hälfte der Top zehn gesetzten Spielerinnern noch im Rennen. Ebenfalls im Achtelfinale ist die French Open Gewinnerin und an eins gesetzte Ashleigh Barty (Quote 1,12), die auf Alison Riske trifft (Quote 6). Die übrigen top-platzierten Spielerinnern sind Karolina Pliskova, Elina Svitolina und Petra Kvitova. Letztere spielt im Achtelfinale gegen Johanna Konta (Quote 2,5). Ein Sieg Kvitovas bringt eine Quote von 1,533. Pliskova (Quote 1,14) trifft auf Karolina Muchova (Quote 5,5) und Elina Svitolina (Quote 1,83) muss gegen Petra Martic ran (Quote 2). Vor allem die Tschechinnen überzeugen bei Wimbledon. Kvitova, Strychova und Muchova haben noch keinen Satz verschenkt.

In den übrigen Achtelfinalspielen trifft Barbora Strychova (Quote 2,2) auf Elise Mertens (Quote 1,66) und Shuai Zhang (Quote 2,5) auf Dayana Yastremska (Quote 1,53). Die letzte Partie bestreiten bereits erwähnte Serena Williams (Quote 1,143) und Carla Suarez Navarro (Quote 5,5). Die Rollen sind den Quoten zufolge weniger klar verteilt, als bei den Herren, doch genau das erzeugt die Spannung im Damentennis. Das bezeugte eindeutig Cori Gauff in ihren bisherigen Matches. Für sie wäre es ein Traum im Finale gegen ihr Idol, Serena Williams zu stehen.

Die Reise der Favoriten geht weiter

Ich glaube, dass bei den Männern die gewohnte Reise der Top-3 weiter gehen wird. Rafael Nadal, Roger Federer und Novak Djokovic gewinnen ihre Matches mit jeweils 3:0 in Sätzen . Ansonsten glaube ich, dass die Favoriten ins Viertelfinale einziehen. David Goffin, Sam Querrey, Roberto Bautista-Agut, Milos Raonic und Kei Nishikori gewinnen (Kombi-Quote ).

Bei den Damen glaube ich an das Wunder der Cori Gauff. Die 15-jährige wird auch ihr erstes Achtelfinalspiel gewinnen . Zudem tippe ich auf die Siege der Favoriten Svitolina, Barty, Mertens, Yastremska, Pliskova, Kvitova und Williams (Kombi-Quote: ).

Quoten unterliegen Änderungen.

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